nachklang …
“There is a party, everyone is there. Everyone will leave at exactly the same time”
join the parade: ear in der festspielarena & mit after-show-konzert
Heute hat Clemens Meyers “Gewalten” in der Regie von Sascha Hawemann Premiere in der Festspielarena. ear sorgen dabei für die Musik, Günther Harder singt live und: Nach der Show ist vor der Show – In der Festpiellounge gibt es zu vorgerückter Stunde das wahrscheinlich letzte Konzert der kleinen, feinen Indiepopband, bevor für das CT der letzte Vorhang fällt.
“Gewalten”: Premiere heute, weitere Vorstellungen Freitag und Sonntag, jeweils 20 Uhr und Samstag um 22 Uhr.
apparat veröffentlicht die krieg und frieden-bühnenmusik
Vor ein paar Tagen feierte das Publikum im ausverkauften Centraltheater die letzte Aufführung von “Krieg und Frieden” – Mitte Februar erscheint Sascha Rings Bühnenmusik auf Vinyl und CD.
“I made a record and i’m quite proud of it. It’s the first record ever that didn’t hurt at some point. It’s full of imperfection because it was made by humans. “
Apparat, aka Sascha Ring, begleitete die fünfstündige Tour-de-force der Schauspieler durch Tolstois Epos einfühlsam live auf der Bühne, verstand es aber ebenso, eigene Akzente zu setzen. Das Album nahm Ring zusammen mit den Live-Musikern der Inszenierung, Phillipp Timm (Cello) and Christoph Hartmann (Violine), auf. Das Artwork stammt Tilo Baumgärtel.
Die Arbeit mit Hartmann war für Sascha Ring alles “außer konventionelles Theater … ein freier Raum, in dem sich ein paar Freaks austoben konnten.” Nachts arbeiteten die Musiker in der leeren Leipziger Probenhalle – Ring spricht von einer geradezu “magischen Atmosphäre”.
“We went to the studio and made a bit of a weird record with not many beats and lots of drones. I hope you like it”
Im Studio hat das Material dann noch mal einen neuen Dreh bekommen, ein Song wurde ergänzt und das Ganze zu einem “echten Musikstück” veredelt. Beim Anhören wird sich sicher das ein oder andere Bild dieser eindrucksvollen Inszenierung vor dem geistige Auge einstellen.
Apparat – Krieg und Frieden – Music for Theatre erscheint am 15. Februar bei MUTE. Die CD wird wohl auch im Centraltheater verkauft werden. Wer vorbestellen will, kann das zum Beispiel bei amazon tun: http://www.amazon.de/Krieg-Frieden-Music-Theatre-Apparat
hamlet vers. 6 – tracks zum nachweinen und zurückwünschen
Schauspielern und Publikum fiel der Abschied gleichermaßen schwer: Sascha Hawemanns Hamlet Vers. 6 ging gestern zum allerletzten Mal über die Centraltheater-Hinterbühne. Wenn ihr noch mal “reinhören” wollt, wir hätten hier ein paar Songs aus der Inszenierung … den Vysotsky lassen wir mal aus:
jedermann // von toten blumen, tiefen flüssen und tanzen im dunkeln

| Stage: Jedermann. Regie: Jürgen Kruse, Centraltheater Leipzig. |
| Music: The Beatles, Townes van Zandt, Keith Richards, Tina Turner, Karel Gott uvm. |
There must be a word for what he is …
Bei Jürgen Kruses Inszenierungen hat nicht nur das Auge zu tun, sich an der überbordenden, detailverliebten Bühne zu erfreuen, für die Ohren gibt es den zur Zeit wohl umfangreichsten ‘Soundtrack’. Sogar der Gang zur Garderobe bekommt noch eine musikalische Untermalung. Herzlichen Dank an den Centraltheater-Webmaster für die umfassende Auskunft!
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die nacht, die lichter // a silver mount zion, castanets

| Stage: Die Nacht, die Lichter. Regie: Sascha Hawemann, Centraltheater Leipzig. |
| Music: A Silver Mount Zion Mountains made of steam, Castanets Glory B |
wildeweiteweltschau // kravitz, pink! uvm.
Ganz aktuell in Teil 2 bei music on stage und als Vorbereitung auf das Wochenende (für alle, die Karten bekommen konnten) ein paar Songs aus der neuen Rainald Grebe Produktion.
Gerade ist auch Grebes neue CD erschienen: Rainald Grebe und das Orchester der Versöhnung mit 13 neuen Titeln, unter anderem Oben, Lonely Planet und T.I.A.. Hier zu bestellen.

| Stage: Die WildeWeiteWeltSchau. Regie: Rainald Grebe, Centraltheater Leipzig. |
| Music: Lenny Kravitz, Pink!, Rainald Grebe, Franz Lehar und Karel Gott. |
publikumsbeschimpfung // joanna newsom
Aus dem Theater gekommen und tagelang dieses Lied im Kopf?
Musik und Songs spielen in vielen Inszenierungen eine wichtige Rolle. Sie tragen, kommentieren, ergänzen, treiben das Spiel voran oder lassen es innehalten. Das ist der erste Beitrag in der neuen Centraltheaterfreunde :: Der Blog – Musikabteilung, die eine Bestandsaufnahme der Songs in Ct & Skala Inszenierungen versucht. Kommentare, Vorschläge und Ergänzungen sind hiermit herzlich erbeten.
| Stage: Publikumsbeschimpfung. Regie: Sebastian Hartmann, Centraltheater Leipzig. |
| Music: Joana Newsom Peach, Plum, Pear |

Peter-René Lüdickes großartige, stumme Interpretation des Songs “Peach, Plum, Pear” gehört zu den wohl intensivsten Momenten der Inszenierung.
Den Song veröffentlichte die harfespielende Ausnahmemusikerin aus Kalifornien auf ihrem Debutalbum The Milk-Eyed Mender (2004). Newsom macht ihre Stimme zum Instrument – anders, eindringlich, schmerzlich – man kann sie mögen oder hassen – kalt lässt sie einen nicht.
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>> Texte, Bilder, Kritiken, Termine | Zur Inszenierung Publikumsbeschimpfung am Centraltheater (Regie Sebastian Hartmann)
>> Joanna Newsom in der englischen Wikipedia
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