allgemein, gastspiel | centraltheater goes recklinghausen

19. Januar 2012 - 20:45 Uhr von miss laine

Hartmann und Laberenz bei den Ruhrfestspielen 2012

Nach der Einladung der Centraltheater-Inszenierung PARIS, TEXAS im letzten Jahr gibt es in diesem Jahr gleich zwei Koproduktionen von Ruhrfestspielen und Centraltheater:

Sebastian Hartmann inszeniert Tolstois monumentales Epos KRIEG UND FRIEDEN, Premiere ist am 10. Mai 2012. Die Bühne entsteht in Zusammenarbeit mit dem Leipziger Maler Tilo Baumgärtel, für die Musik sorgt dieses Mal nicht Steve Binetti, sondern Sascha Ring (Apparat).

Das gemeinsame Projekt von Wolfram Lotz und Martin Laberenz mit dem Arbeitstitel ZERSCHOSSENE TRÄUME hat am 1. Juni Premiere. Autor und Regisseur suchen im gegenseitigen Überschreiben eine Radikalisierung der jeweils eigenen Haltung – das Stück selbst entsteht erst während der Proben.

Beide Inszenierungen kommen in der Spielzeit 2012/2013 ans Centraltheater Leipzig.

Krieg und Frieden (c) Thilo Baumgärtel

Krieg und Frieden (c) Tilo Baumgärtel

In der Ankündigung zu KRIEG UND FRIEDEN heißt es: “Mehr als 250 sorgfältig konturierte Charaktere treten auf, die Feldzüge der kontinentalen Heere, die Schlachten von Austerlitz und Borodino ziehen vorbei, das brennende Moskau und das erbärmliche Ende der Grande Armée. Ein Jahrzehnt der Kriege mit Momenten von Frieden. (…)  Sebastian Hartmann packt das gewaltige Werk am Kragen. Es spricht zu uns. Hier und heute.”

Der vierteilige historische Roman, der, 1868/69 erschienen, die Jahre zwischen 1805 und 1812 aus Sicht zweier russischer Adelsfamilien erzählt, hat nicht nur eine Film- , sondern auch eine Theatergeschichte. Die beginnt bei Erwin Piscator, auf dessen Anregung Sergej Prokoview in den 1940er Jahren die gleichnamige Oper komponierte. Piscators Bühnenbearbeitung hätte der Regisseur gern am im Londoner Westend oder am Broadway gesehen. 1955 wurde sie schließlich am Berliner Schillertheater uraufgeführt: Ein großer Publikumserfolg mit vernichtenden Kritikerstimmen.

Gerade erst brachte Matthias Hartmann an der Wiener Burg 1000 der 1600 Seiten nach mehrjähriger, zum Teil öffentlicher Probenarbeit und in knapp fünf Stunden auf die Bühne. Sebastian Hartmann selbst hat mit Der Zauberberg in Leipzig schon gezeigt, was er aus epochalen Romanen für das Theater herauszuholen vermag: Eine “lustvolle Kletterpartie durchs Wort- und Gedankengebirge” befand damals die taz und Die Welt urteilte “Sehr deutsch ist das, was Hartmann aus dem alten Eis des Textes hervorholt. Überraschend kurzweilig, kurioserweise auch sehr lustig und bemerkenswert aktionsreich.“

Bis Mai bleibt noch genügend Zeit, (noch)mal von den Bolkonskis und den Besuchows zu lesen. Erst 2010 erschien bei Hanser eine neue, zweibändige Ausgabe des Klassikers. Barbara Conrad erhielt für ihre Übersetzung den Preis der Leipziger Buchmesse.

Tolstoi: Krieg und Frieden. Carl Hanser Verlag 2010

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allgemein, im Gespräch, stammtisch | centraltheaterfreunde on air

17. Januar 2012 - 19:47 Uhr von miss laine

Unter dem Titel Freunde des Theaters – Lobbyisten für die Kultur schaute MDR Figaro heute unter anderem auch nach Leipzig zu Freundeskreis, Blog und Stammtisch:

Allerorten müssen die Bühnen sparen, weil Länder und Kommunen ihnen die Budgets kürzen. Freundeskreise und Fördervereine gewinnen damit an Bedeutung. Sie leisten finanzielle, aber auch ideelle Unterstützung. Wie steht es um das bürgerschaftliche Engagement für die Theater in Mitteldeutschland? Eine Bestandsaufnahme von Vera Wolfskämpf.

http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/theater-freunde104.html

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gefilmt | centralspieler auf der kinoleinwand

8. Januar 2012 - 13:53 Uhr von miss laine

Am 16. Januar startet zum 33. Mal das renommierte Max Ophüls Festival in Saarbrücken. In den Kategorien Spielfilm, Kurzfilm und Dokumentarfilm treten über 60 Produktionen in den Wettbewerb. Aus Leipziger Sicht dabei sind Marina Frenk, Anna Blomeier, Clemens Meyer und Henrike von Kuick. Letztere ab Februar auch im Kino.

Lust auf ein Wiedersehen mit Henrike von Kuick? Die ehemalige Centralspielerin ist in Hans Weingartners (Das weiße Rauschen, Die fetten Jahre sind vorbei) neuem Film dabei, der das Max Ophüls Festival in Saarbrücken eröffnet.

Weingartner erzählt in seinem Psychodrama Die Summe meiner einzelnen Teile von Freundschaft und Widerstand, Wut und Neuanfang. Der geniale und ehemals erfolgreiche Mathematiker Martin (Peter Schneider) flüchtet sich nach Zusammenbruch und  Psychiatrieaufenthalt zusammen mit einem geheimnisvollen Jungen in den Wald. Fern von den Zwängen des Alltags beginnen sie ein neues Leben, bauen eine Hütte, werden Freunde. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis man Martin auch dort finden wird. Die Summe meiner einzelnen Teile kommt am 2. Februar 2012 in die Kinos.

Im Wettbewerb des Ophüls Festivals finden sich noch weitere Bekannte:

Marina Frenk in TOTEM

Marina Frenk spielt in TOTEM, dem Abschlussfilm von Jessica Krummacher (Hochschule für Fernsehen und Film München), die Hauptfigur Fiona, die als Haushälterin in das Reiheneckhaus der Familie Bauer kommt, in dem schon lange nicht mehr miteinander gesprochen wird. Der Film zeigt den Alltag im Leben einer Familie, der mit Erscheinen eines fremden Menschen aus dem Gefüge gerät. Die Low-Budget-Produktion war als einziger deutscher Film des gesamten Festivals 2011 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig zu sehen.

Im Wettbewerb Mittellanger Film hat Von Hunden und Pferden (nach einer Kurzgeschichte von Clemens Meyer, Regie: Thomas Stuber) Uraufführung. Matthias Brenner ist der Mittfünfziger Rolf, der für seinen Hund Piet auf der Leipziger Pferderennbahn alles auf eine Karte setzt und um viel mehr als nur ein Hundeleben spielt. Von Hunden und Pferden ist im letzten Herbst mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet worden. In der Jury-Begründung heißt es “Bitter schmeckt das Hoffnungsfieber nach dem Rennen. Kalt und düster sieht Boomtown Leipzig von unten aus. Aber dann hält auf der Leipziger Pferderennbahn die Welt den Atem an, in den paar Minuten, die über alles entscheiden. Zeitlupe, Mann und Hund und Pferd. Und plötzlich liegen zwischen Poesie und Realismus nur ein paar Mundharmonika-Töne. Wunderbar!”

Von Hunden und Pferden. (c) Filmakademie Baden-Württemberg

Von Hunden und Pferden. (c) Filmakademie Baden-Württemberg

Sascha Hawemann brachte unter anderem diese Story in DIE NACHT DIE LICHTER im Centraltheater auf die Bühne. Im Stück wie im Film dabei: Hagen Oechel und Andreas Keller.

Bei LVZ Online gibt es eine Fotostrecke zum Dreh auf der Leipziger Pferderennbahn.

Im Wettbewerb Kurzfilm ist Anna Blomeier in Paul Florian Müllers ausgetüftelten Kurzkrimi 1949 (Der Filmtrailer auf imdb.com) zu sehen, einem intensiven, in Schwarz-Weiss gedrehtem Kammerspiel, das an die Stücke Dürrenmatts und den Film Noir erinnert.

Anna Blomeier in 1949. (c) Weydemann Bros.

Anna Blomeier in 1949. (c) Weydemann Bros.

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allgemein | der nackte wahnsinn

29. November 2011 - 22:07 Uhr von miss laine

Der aktuelle Theater-”Wahnsinn” hat unserem Autor Thomas Pannicke keine Ruhe gelassen, gingen doch die Meinungen zu Centraltheater-Inszenierungen lange nicht mehr so weit auseinander wie an und zu diesem Premierenabend. Wir veröffentlichen gern seine bereichernden Gedanken zu Stück und Aufführung, Schauspieler und Rolle, Shakespeare und Hartmann.

Thomas Pannicke | Vermischte Gedanken zu „Nackter Wahnsinn – Was ihr wollt“

Als Shakespeareaner und bekennender Kruse-Fan war ich sehr erfreut, dass Jürgen Kruse „Was ihr wollt“ inszenieren sollte. Als dann Anfang Oktober die Nachricht kam, dass Sebastian Hartmann die Regie übernimmt, dürfte jedem halbwegs Theaterinteressierten klar gewesen sein, dass es sich nicht um eine Fortsetzung der Kruse-Arbeit handeln wird. Hartmann übernahm das Bühnenbild, der Kreis der Darsteller wurde erweitert – etwas Neues war im Entstehen. Das nur als Bemerkung an diejenigen, die noch darüber nachdenken, wie viel Kruse in diesem Abend steckt. In den Kritiken wird auch darauf hingewiesen, dass möglicherweise im Publikum Zuschauer saßen, die sich einen Shakespeare-Abend erhofft hatten. Allerdings war die Etikettierung des Abends (man blicke auf die Plakate oder das Programmheft) nun so eindeutig, dass von Etikettenschwindel keine Rede sein kann.

Nackter Wahnsinn - Was ihr wollt. (c) Rolf Arnold / Centraltheater

Die Eröffnung | Nackter Wahnsinn - Was ihr wollt. (c) Rolf Arnold / Centraltheater

WAS IHR WOLLT – MELANCHOLIE UND KLAMAUK

Nun ist „Was ihr wollt“ eine der häufig gespielten Shakespeare-Komödien und war auch am Leipziger Schauspiel erst vor sechs Jahren zu sehen. Ich habe etliche Inszenierungen gesehen, manche betonten eher die komisch-klamaukige Seite des Stücks, andere die Melancholie, die ihm innewohnt. Weiterlesen »

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allgemein, kulturpolitik | keine ersatzlose schließung der skala!

21. November 2011 - 21:42 Uhr von Thomas Pannicke

Von Thomas Pannicke

Ausgerechnet am 11.11.11 veröffentlichte die LVZ einen Bericht, bei dem dem Theaterfreund jedes Karnevalsgefühl vergehen konnte. Das, wovon schon seit einiger Zeit gemunkelt wird, scheint nun Realität zu werden: die Schließung der Skala. Nach der Buchmesse soll es soweit sein. Nun mag es ja stimmen, daß das Haus in der Gottschedstraße aufgrund seines maroden Zustands nicht länger genutzt werden kann, aber warum gibt es derzeit keine klaren Vorstellungen für einen Ersatz? Immerhin wurde die Nutzung der Räume der ehemaligen Schauhaus-Disco von Sebastian Hartmann schon vor einiger Zeit ins Gespräch gebracht. Sollen tatsächlich Inszenierungen wie Hunger, we are blood, Easy Rider und Droge Faust für immer vom Spielplan verschwinden? Soll das Haus einer Spielstätte verlustig gehen, aus der heraus in den letzten drei Jahren drei Inszenierungen (Juli, Im Pelz, Das fünfte Imperium) zum renommierten Festival „radikal jung“ eingeladen wurden?

Die Faktenlage ist mir auch nach Lektüre des LVZ-Artikels nicht ganz klar, aber es deutet alles darauf hin, daß seitens der Stadt kein Interesse besteht, eine Lösung des Problems anzustreben. Wenn man liest, daß Leipzig immerhin darüber nachdenkt, sich als europäische Kulturhauptstadt zu bewerben, dann aber andererseits feststellen muß, daß nicht einmal die kulturelle Grundversorgung der Bürger dauerhaft gesichert ist (denn als solche würde ich eine zweite Spielstätte des Sprechtheaters in einer Stadt der Größe Leipzigs ansehen), kann man schon ins Grübeln kommen. Es sei daran erinnert, daß nach einer Äußerung des Kulturbürgermeisters zur Zukunft der Skala vor etwa anderthalb Jahren sofort auf Initiative des Freundeskreises eine Unterschriftensammlung für den Erhalt der Skala gestartet wurde. Mir ist zwar nicht bekannt, wieviele Unterschriften damals gesammelt werden konnten, aber es dürfte eine ansehnliche Zahl gewesen sein und ich kann mir nicht vorstellen, daß die damals dokumentierte breite Zustimmung zur Skala unter der (theaterinteressierten) Bevölkerung nachgelassen hat.

Deshalb mein Aufruf ans Rathaus: Es müssen schnellstmöglich Maßnahmen eingeleitet werden, um dem Leipziger Schauspiel spätestens zur Spielzeit 2012/13 wieder eine zweite Spielstätte zu sichern, ansonsten wäre der von Nina May in der LVZ prophezeite „Abstieg in die Provinz“ wohl unvermeidlich – und das in einer Zeit, in der das Leipziger Theater in der überregionalen Presse und in den Fachblättern Theater heute und Theater der Zeit so sehr beachtet wird wie lange nicht. Auch die Aussichten, einen würdigen Nachfolger für den Intendantenposten zu bekommen, dürften sich sehr verringern.

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stammtisch late night special | „Liebe … da die Zahl ihrer Farben und Formen unendlich ist, sind auch die Kombinationen sie auszudrücken unendlich…“

9. November 2011 - 18:09 Uhr von Jutta

Am 26.10.2011 war Janine Kreß, die 1969 in Zwickau geborene Schauspielerin zu Besuch des Stammtisch Late Night Special. Sie kommt, eine offene Wärme verströmend, tastend ins Gespräch, erzählt prägnant.
Zu Zwickau sagt sie nur, dass dort Robert Schumann geboren wurde und liefert so den aus Distanz gewonnen Kommentar zum kleinstädtischen Milieu gleich mit.

Janine Kreß und Peter René Lüdicke in PENSION SCHÖLLER. Photo: Rolf Arnold / CT

Janine Kreß und Peter René Lüdicke in PENSION SCHÖLLER. Photo: Rolf Arnold / CT

1989 kommt sie über eine Freundin nach Leipzig, findet den Weg zur Bühne Weiterlesen »

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die anderen | auswärtsspiel in berlin

26. Oktober 2011 - 16:18 Uhr von Thomas Pannicke

In den Jahren der Intendanz von Sebastian Hartmann waren auf der Bühne des Centraltheaters zwei Schauspielerinnen in Gastrollen zu erleben, die man ansonsten von der Berliner Volksbühne her kennt: Sophie Rois (als Medea) und Kathrin Angerer (in “Der gute Mensch von Sezuan”). In Dostojewskis „Der Spieler“ kann man nun beide Damen gemeinsam in der Regie Frank Castorfs an der Volksbühne sehen. Mit Dostojewski feierte Castorf schon Ende der 90er Erfolge. Er inszenierte „Dämonen“, „Erniedrigte und Beleidigte“, „Der Idiot“ (mit Cordelia Wege) und „Schuld und Sühne“ – alles ausufernde, mehrstündige Inszenierungen, in denen ein sehenswertes Volksbühnen-Ensemble brillierte: Hübchen, Wuttke, Peschel, Rois, Angerer, Rieger, Fritsch, Schütz und und und… Weiterlesen »

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stammtisch late night special | janine kreß kommt zum stammtisch late night special

12. Oktober 2011 - 20:43 Uhr von miss laine

Am 26. Oktober kommt um 22:15 Uhr Centralspielerin Janine Kreß an den Theaterstammtisch im Pilot. Wir freuen uns!

Janine Kreß. Foto: Rolf Arnold, Centraltheater

Janine Kreß. Foto: Rolf Arnold, Centraltheater

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gastspiel | wir sind nicht das ende

11. September 2011 - 15:53 Uhr von miss laine

Manuel Harders Dortmunder Inszenierung im September in Wien

Carsten Brandaus Drama ist eine intensive Beziehungsrückschau nach einer wahren Begebenheit. Alles schien in Ordnung im Leben der jungen Frau. Bis ihr Mann am 11. September 2001 eines der vier Passagierflugzeuge entführt. Es bleiben Fragen: War ihre Liebe nur eine große Lüge? Was für ein Mensch ist sie, dass ein Mörder sie liebte? Hat er sie überhaupt geliebt? Oder hat sie diesen Mann gar nicht wirklich gekannt? Weiterlesen »

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allgemein, die anderen | das andere salzburg

5. September 2011 - 18:04 Uhr von Thomas Pannicke

Garantiert nichts für Sensibelchen

Jedes Jahr im Sommer lockt Salzburg den Theaterfreund mit den Festspielen. In diesem Jahr steht u.a. eine Performance von SIGNA auf dem Programm. Da ich durch “Germania Song” zum SIGNA-Junkie geworden bin, kann ich mir das nicht entgehen lassen. Also Salzburg. Eine schöne, eine zu schöne Stadt: zu hübsch, zu puppenstubenhaft, zu viele reiche und schöne Menschen (die meisten von ihnen sicher Touristen), zu sauber, zu viele barocke Kirchen, zu viel Mozart. Wenn ich nicht wegen der Festspiele dort gewesen wäre, wäre die Stadt sicher nicht unbedingt mein Ziel gewesen. Ursprünglich wollte ich nur wegen der SIGNA-Performance hinfahren, am Ende waren es dann doch drei “Stücke” in zwei Tagen.

Seit einigen Jahren gibt es bei den Festspielen eine Reihe, die sich Young Director’s Project nennt. Nun ist es vielleicht etwas vermessen, SIGNA dort einzuordnen. Signa und Arthur Köstler und Thomas Bo Nilsson, die den künstlerischen Kopf von SIGNA bilden, sind seit Jahren in der Szene aktiv, also keineswegs die Newcomer, die es zu entdecken gilt. In Salzburg zeigen sie nun “Das ehemalige Haus”. Grundidee der Performance: Darstellung der Problematik Zwangsprostitution mit SIGNA-spezifischen Mitteln. Weiterlesen »

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